NEWS BY EURO NEWSROOM
AVAILABLE DOWNLOADS: PLEASE LOG IN
Miikka Jouhkimainen (FIN) Red Bull Crashed Ice Triumphator 09.02.2008
64 Eishockey-Cracks aus 12 Nationen stürzten sich am Samstag in Bolgen/Davos (CH) im Hauptbewerb des 1. Red Bull Crashed Ice in der Schweiz eine 400 Meter lange Kunsteisbahn hinunter. Vor 10.000 Zusehern an den Banden drängelte sich Miikka Jouhkimainen aus Finnland bis ins Finale und zum Sieg.
In der höchstgelegenen Stadt Europas herrschten am Samstag eisige Bedingungen. Beim Ice Cross Downhill bezwangen die in voller Eishockeymontur angetretenen Athleten unter Ellbogeneinsatz zu viert einen mit Treppen und Kanten gespickten Kurs am Fuß der Jakobshornbahn. Sieger Miikka Jouhkimainen schwang im Ziel vor dem Kanadier Sébastien Morissette und Lukas Kolc aus Tschechien ab. Der Finne streifte dafür 6.000 US Dollar Preisgeld ein. Aus den Startboxen katapultiert, standen die Cracks einer Steilkurve mit 46 Grad Neigung gegenüber. Nach einer 90 Grad Kurve galt es eine Brücke zu überqueren und die Einfahrt in ein original Schweizer Chalet richtig zu erwischen. Spätestens auf den Buckeln und Wellen im Zielhang trennte sich die Spreu vom Weizen, wie die Schweizer Ski-Legende Bruno Kernen bestätigte: „Hier waren nur die härtesten Jungs der Welt am Start. Man kann sich kaum vorstellen, welch Überwindung und welch Können dafür notwendig sind. Einfach total verrückt.“ Kernen, der 2007 seine Profikarriere als Rennläufer beendete, tauschte die Skier mit Eishockeyschuhen und landete am hervorragenden 59. Rang. In den vergangenen sieben Jahren hat Red Bull Crashed Ice die eisigsten Abfahrten der Welt erobert und für nie gesehene Action gesorgt. Von der Weltpremiere 2000 in Stockholm über Moskau, Prag, Quebec und Co. Entwickelte sich die Kombination aus Eishockey und Boarder-X zum Zuschauermagneten. 2007 jubelten in Helsinki 90.000 Leute an den Banden des Ice-Cross-Downhill-Rennens.
Endergebnisse: 1. Miikka Jouhkimainen (FIN), 2. Sébastien Morissette (CAN), 3. Lukas Kolc (CZE), 4. Louis-Phillipe Dumoulin (CAN), 5. Matias Schantz (FIN), 6. Reto Schmid (CH), 7. Adrian Oggier (CH), 8. Patrick Murer CH), 9. Michael Krainer-Bidovec (AUT), 10. Roman Müller (CH)

